Jugendvergleichsfliegen mit Silvio Kennecke

Was ist überhaupt ein Jugendvergleichsfliegen?

Es ist ein Wettbewerb für Segelflugschüler (C vorausgesetzt) und junge Lizenzinhaber, die ihre Lizenz seit maximal 2 Jahren besitzen und nicht älter als 25 Jahre sind.

Beim Wettbewerb geht es darum, die vorgegebenen Übungen möglichst sauber durchzuführen und dabei nur wenige Fehlerpunkte zu sammeln.

Bewertet wird der gesamte Flug: Windenstart, Ausklinken, die einzelnen Übungen an sich, die Platzrunde, Landeeinteilung, ggf. Slip, Ziellandung, sowie die eigentliche Landung. Die Jury besteht aus 10 Fluglehrern

Es müssen 3 Flüge durchgeführt werden:

  1. Flug: Start, Kreiswechsel, Anflug mit Slip, Ziellandung
  2. Flug: Start, Vollkreis nach Schnellfahrt (umgangssprachlich hochgezogene Fahrtkurve), Anflug ohne Slip, Ziellandung
  3. Flug: Start, 5 Rollübungen je Seite, Anflug mit Slip, Ziellandung

Wenn beim letzten Flug die Rollübungen aufgrund der noch vorhandenen Höhe auf weniger reduziert werden mussten, wurden keine Fehlerpunkte gegeben.

Mehr unter https://ljvf-niedersachsen2018.net/?page_id=196


Helfer zum Auf- und Abrüsten konnte ich zum Glück vor Ort finden. Ein großes Dankeschön an die Kameraden (m/w) aus Wilsche und an Astrid vom LSV Hude.


Der Wettbewerb:

Der Wettbewerb fand vom 7.bis 9. September 2018 auf dem Segelfluggelände „Großes Moor“ Ehlershausen des Luftsportverein Burgdorf e.V. statt.

Am Wettbewerbstag war es teils bewölkt, womit es in der Sonne eher warm war, dagegen im Schatten eher leicht frisch. Der Wind kam mäßig bis stark aus Süd-Süd-West. Piste 28, südliche Platzrunde.

Auch wenn ich mir natürlich wünschte, eine gute Platzierung zu erreichen, ging es mir bei den Flügen in erster Linie darum, diese und die jeweiligen Übungen sicher und möglichst sauber durchzuführen. Die Landungen waren meistens „ganz in Ordnung“, wobei ich im einen Endanflug recht tief war, was lediglich durch die starken Turbulenzen über dem Wald ausgeglichen wurde, womit ich noch hoch genug für einen sicheren Slip war.

Die Ziellandung erfolgte zwei Mal im 2-Fehler- und einmal im 0-Fehler-Feld. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Landungen an sich ebenfalls 0-Fehlerpunkte einbrachten. So gab es beispielsweise im ersten Durchgang Piloten, die zwar das 0-Punkte-Feld trafen, dafür bei anderen Teilen der Landung gut Punkte sammelten.

Mein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin: Platz 8 von 27 Teilnehmern.

Silvio Kennecke, LSV Hude e.V.