Präsentation TAURUS

Presse-Einladung zur Vorstellung des neuen Flugzeuges des Luftsportvereins Hude e.V. in Ganderkesee

Verein investiert hohen Geldbetrag für die Ausbildung Jugendlicher und Erwachsener und den fliegerischen Spaß

Zu Gast ist an diesem Tag um 15 Uhr der Landtagsabgeordnete Deniz Kurku (mit einem Zeitfenster von 30 Minuten)


Pressinformation vom 22. August 2019

Am kommenden Sonntag, 25. August 2019 wird der Taurus, das neue Hochleistungs-Vereinsflugzeug den Mitgliedern übergeben. Der LSV Hude hat mit finanzieller Unterstützung von Mitgliedern ca. 110.000 Euro investiert, um für die fliegerische Zukunft gerüstet zu sein. Es wurden dabei keine Fördermittel in Anspruch genommen. Dieses Flugzeug ist bisher einzigartig im Weser-Ems-Gebiet.

Wir laden ein zur Präsentation und zum Mitflug am Sonntag 25. August 2019 um 15 Uhr auf dem Vorfeld des Flugplatzes Ganderkesee.


Der Ausbildungsleiter Norbert Lautner, der hauptberuflich als Kapitän von Langstreckenflugzeugen tätig ist, hat zusammen mit erfahrenen Vereinsmitgliedern und dem Vertriebsmitarbeiter des Herstellers den Taurus vor rund 2 Wochen übernommen und ausführlich getestet, so dass jetzt die Ausbildung beginnen kann. Piloten mit bestehenden Lizenzen für Flugzeug, Ultraleichtflugzeugen oder Segelflugzeugen benötigen nicht unbedingt einen Neuanfang, sondern können durch die Vereinsinterne Umschulung später den Taurus selbst fliegen. Besonders Anfänger, meistens Jugendliche aber auch Erwachsene, haben im Sommer Ferien oder Urlaub und möchten ohne Unterbrechungen einen Flugschein machen. Dafür ist der Taurus hervorragend geeignet, denn der Taurus ist als Segelflugzeug selbststartfähig und benötigt kein Startteam.


Über das Flugzeug – über den Taurus
Der Taurus ist ein selbststartendes UL-Segelflugzeug mit einem Klapptriebwerk. Im Gegensatz zu einem reinen Segelflugzeug sitzen der Pilot und der Gast nebeneinander. Das Besondere ist aber, dass kein Startteam benötigt wird, denn üblicherweise gibt es ein Schleppflugzeug oder ein Seil, den Treckerfahrer und die Helfer, also immer ein Team mit 6-7 Personen. Beim Taurus kann der Pilot das Flugzeug selbst aus dem Hangar schieben und mit Hilfe des Motors rollen und starten. In der Luft, nach ca. 10 Flugminuten, wird er Motor ausgeschaltet, das gesamte Triebwerk klappt ein und es wird Segelflug betrieben. Sollte dann irgendwann die Thermik fehlen oder sollte der Weg bis zum Heimatflugplatz per Segelflug nicht reichen, so muss keine Außenlandung gemacht werden, vielmehr wird der Motor auf Knopfdruck ausgeklappt, gestartet und es geht sicher nach Hause.


Mitfluggelegenheit für Pressevertreter
Gerne können Vertreter der Presse an diesem Tag eine Runde in diesem Flugzeug zusammen mit einem erfahrenen Fluglehrer mitfliegen.

Hinweis: die Mitarbeiter des Towers in Ganderkesee können Ihnen den Weg zum Vorplatz zeigen. Den Tower kann man nicht übersehen, dort an der Tür klingeln.

Sie können mich aber auch telefonisch unter 0151 560 800 80 am Platz erreichen.


Ansprechpartner vor Ort sind für Sie:
Norbert Lautner, Ausbildungsleiter
Christoph Hoffmann, erster zugelassener Pilot auf dem Taurus
Holger Voß, Vorstand


Hintergrundinformationen für die Redaktion:

LSV Hude: der Luftsport Verein Hude e.V. wurde 1951 gegründet und verfügt über die beiden Luftfahrt-Sparten „Segelflug“ und „Modellflug“. Die Segelflieger, ihr Schleppflugzeug und das selbststartende Segelflugzeug Taurus sind auf dem Atlas Airfield in Ganderkesee zuhause, während die Modellflieger über einen eigenen Flugplatz in Hude verfügen. Der Luftsportverein LSV Hude e.V. zählt über 100 Mitglieder.

 

LSV Hude Modellflieger erhalten 1.000 Euro Spende

Unser LSV Hude – Abteilung Modellflug – hat am 24. Januar 2019 von der „Vereinigten Volksbank Ganderkesee-Hude-Bookholzberg-Lemwerder“ eine Spende in Höhe von 1.000 Euro erhalten.

Zu Gast bei der Übergabe waren Michael Schläger und Matthias Trosin, sowie Nick Fiete Denker (mit Brille) und Aaron Lange
Und hier das obligatorische Gruppenfoto mit allen Vereinen, die eine Spende erhalten haben

Radio 90.vier hat ein Interview mit Matthias Trosin geführt

 

 

 

Jugendvergleichsfliegen mit Silvio Kennecke

Was ist überhaupt ein Jugendvergleichsfliegen?

Es ist ein Wettbewerb für Segelflugschüler (C vorausgesetzt) und junge Lizenzinhaber, die ihre Lizenz seit maximal 2 Jahren besitzen und nicht älter als 25 Jahre sind.

Beim Wettbewerb geht es darum, die vorgegebenen Übungen möglichst sauber durchzuführen und dabei nur wenige Fehlerpunkte zu sammeln.

Bewertet wird der gesamte Flug: Windenstart, Ausklinken, die einzelnen Übungen an sich, die Platzrunde, Landeeinteilung, ggf. Slip, Ziellandung, sowie die eigentliche Landung. Die Jury besteht aus 10 Fluglehrern

Es müssen 3 Flüge durchgeführt werden:

  1. Flug: Start, Kreiswechsel, Anflug mit Slip, Ziellandung
  2. Flug: Start, Vollkreis nach Schnellfahrt (umgangssprachlich hochgezogene Fahrtkurve), Anflug ohne Slip, Ziellandung
  3. Flug: Start, 5 Rollübungen je Seite, Anflug mit Slip, Ziellandung

Wenn beim letzten Flug die Rollübungen aufgrund der noch vorhandenen Höhe auf weniger reduziert werden mussten, wurden keine Fehlerpunkte gegeben.

Mehr unter https://ljvf-niedersachsen2018.net/?page_id=196


Helfer zum Auf- und Abrüsten konnte ich zum Glück vor Ort finden. Ein großes Dankeschön an die Kameraden (m/w) aus Wilsche und an Astrid vom LSV Hude.


Der Wettbewerb:

Der Wettbewerb fand vom 7.bis 9. September 2018 auf dem Segelfluggelände „Großes Moor“ Ehlershausen des Luftsportverein Burgdorf e.V. statt.

Am Wettbewerbstag war es teils bewölkt, womit es in der Sonne eher warm war, dagegen im Schatten eher leicht frisch. Der Wind kam mäßig bis stark aus Süd-Süd-West. Piste 28, südliche Platzrunde.

Auch wenn ich mir natürlich wünschte, eine gute Platzierung zu erreichen, ging es mir bei den Flügen in erster Linie darum, diese und die jeweiligen Übungen sicher und möglichst sauber durchzuführen. Die Landungen waren meistens „ganz in Ordnung“, wobei ich im einen Endanflug recht tief war, was lediglich durch die starken Turbulenzen über dem Wald ausgeglichen wurde, womit ich noch hoch genug für einen sicheren Slip war.

Die Ziellandung erfolgte zwei Mal im 2-Fehler- und einmal im 0-Fehler-Feld. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Landungen an sich ebenfalls 0-Fehlerpunkte einbrachten. So gab es beispielsweise im ersten Durchgang Piloten, die zwar das 0-Punkte-Feld trafen, dafür bei anderen Teilen der Landung gut Punkte sammelten.

Mein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin: Platz 8 von 27 Teilnehmern.

Silvio Kennecke, LSV Hude e.V.