Ronald Guse – das erste Mal allein im Cockpit

Foto oben: links Fluglehrer Norbert Lautner mit Ronald Guse


Sommerzeit – Segelflugzeit. Nach den Corona-Lockerungen wird jetzt wieder aktiver Betrieb geboten und dazu gehören vor allem die Flugschüler, die sehnsüchtig darauf gewartet haben, wieder in die Luft zu kommen. Und es geht auch um die ersten Alleinflüge.

Und so hat sich am Sonntag, 27. Juni 2021 Ronald Guse „freigeflogen“. Dieser Begriff wird verwendet, wenn ein Flugschüler (nachdem ihn 2 Fluglehrer überprüft haben) die ersten drei Allein-Flüge macht.

Da er selbst erfahrener UL-Pilot ist, war es für ihn etwas einfacher, als für einen richtigen Beginner. Er weiß also, wie es sich alleine im Cockpit anfühlt.

Herzlichen Glückwunsch

Förderung aus dem Corona Bundesprogramm erhalten

Ausbildung junger Segelflieger des Luftsportverein LSV Hude durch Förderung aus dem Corona Bundesprogramm gesichert

Pressemitteilung des Kreissportbund Landkreis Oldenburg vom 6. November 2020

Silvio Kenneckes Freude war groß, als er erfuhr, dass der LSV Hude eine Zahlung aus dem Corona Bundesprogramm erhält. Kennecke, der Kassenwart des Vereins, erläutert, dass der Luftsportverein Hude aufgrund von ausgefallenen Flügen ein großes Loch in seiner Haushaltskasse zu verbuchen hatte. Zudem wurde letztes Jahr ein Schulungsflugzeug angeschafft, ein Pipistrel Taurus, für das noch Darlehnsraten abzuzahlen sind.

Die Sportreferentin der Sportregion Inga Marbach hatte Vereine, die bei der LSB Umfrage ein großes Defizit angegeben hatten, extra nochmal ermuntert, diese Fördertöpfe zu nutzen. Silvio Kennecke, hat dieses Angebot erfolgreich aufgegriffen und den Antrag gestellt: „Meiner Meinung nach sollte jeder Verein versuchen, diese Hilfen in Anspruch zu nehmen. Der Antrag ist relativ überschaubar und sollte für jeden Vorstand verständlich sein. Nach Absenden wird der Antrag recht schnell bearbeitet und genehmigt.” Insofern ist die Freude auf beiden Seiten groß, dass der Zuschuss für den Luftsportverein geklappt hat. „Ich freue mich besonders für die Schulungs- & Jugendarbeit, die so gesichert werden kann“ ergänzt Inga Marbach.

Laut Richtlinie ist für die Antragsstellung eine Voraussetzung, dass die „Liquiditätsengpässe die Existenz des beantragenden Vereins bedrohen“. Sportreferentin Inga Marbach erläutert, dass sich viele Vereine von dieser Formulierung abschrecken lassen, aber jedes Defizit kann die Existenz eines Sportvereins bedrohen, da Vereine ja keine Rücklagen aufbauen dürfen. „In diesen Corona Zeiten möchten wir anderen Vereinen Mut machen, dass sie jede erdenkliche Unterstützung annehmen“ sagt ebenfalls der KSB Vorsitzende Jörg Skatulla.

Bisher sei lediglich ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Landesmittel von niedersächsischen Sportvereinen abgerufen worden, teilte der LSB Niedersachsen auf der letzten Konferenz der Sportbünde mit. Vereine, die besonders unter den Corona Schließungen zu leiden haben, können noch bis zum 15.11. den Sonderantrag auf Unterstützung stellen.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des Kreissportbundes www.kreissportbund-ol-land.de

Felix de Buhr erster Alleinflug

Foto oben: Treckerfahrer Udo Henke, Fluglehrer Holger Voß und Flugschüler Felix de Buhr. Mit dabei Wolfgang Axonoff vom regionalen Radiosender Radio 90vier, der am Flugplatz das Hauptstudio betreibt.


Am 25. Mai 2019 war in Ganderkesee bestes Wetter. Parallel zur großen Gewerbeschau am Flugplatz Ganderkesee (Atlas Airfield) hat der Luftsportverein Hude e.V. dem Mitglied Felix de Buhr die ersten 3 Alleinflüge ermöglicht. Ausbilder Holger Voß war sehr zufrieden mit den fliegerischen Leistungen. Schlepp-Pilot war Bernd Oetken.

Dazu Felix:
Ich finde Fliegen eine unfassbar coole Sache; da oben am Himmel gleiten ist einfach wunderschön. Fliegen ist ein Mannschaftssport, das macht mir sehr viel Spaß und hier im Verein ist es einfach Klasse.


Radio 90vier hat dazu Holger Voß und Felix de Buhr interviewt

Holger Voß (Fluglehrer):

Felix de Buhr (Flugschüler)

 

 

 

Pipistrel Taurus beim LSV Hude

obiges Foto copryright by Pipistrel (Foto der Homepage entnommen)

 

Am 23. September 2018 konnten sich die Mitglieder der Segelflugabteilung des Luftsportvereins Hude e.V. von der modernen Technik des UL-Segelflugzeuges „Taurus“ überzeugen.

Der LSV Hude e.V. überlegt schon seit längerer Zeit, wie der Verein zukunftsfähiger sein kann, um auch neue Mitglieder zu akquirieren und den bestehenden Mitgliedern neue Perspektiven bieten zu können. Daher wird überlegt, ein neues modernes Luftsportgerät anzuschaffen.

Der Taurus (Hersteller Pipistrel aus Slowenien) ist ein doppelsitziges, eigenstartfähiges Ultraleicht-Segelflugzeug des slowenischen Herstellers Pipistrel, und darf nach einer üblichen Einweisung von Piloten mit einer UL-Lizenz (SPL) geflogen werden.

Eigenstartfähig bedeutet, dass dieses Segelflugzeug einen integrierten Motor hat, der hinter dem Cockpit ausgefahren werden kann (siehe Titelbild). Damit kann der Taurus ohne Schlepp oder Seilwinde starten, und auch bei nachlassender Thermik im Segelflug sicher wieder nach Hause kommen, bzw. den gewünschten Zielflugplatz ansteuern.

Damit die Segelflugpiloten von diesem Flugzeug überzeugt werden können, wurde die Konstruktion so ausgelegt, dass eine Gleitzahl von 40 erreicht wird (optimal ausgerichtet kann das Flugzeug 40 km weit fliegen und dabei nur 1 Km Höhenverlust verbrauchen).

Im Gegensatz zu einem üblichen Segelflugzeug sitzen die beiden Insassen nicht hintereinander, sondern wie in einem typischen Motorflugzeug nebeneinander, bei komfortablen Freiraum.

Trotz des schlechten Wetters (an dem leider nicht geflogen werden konnte), haben sich 15 Mitglieder am Flugplatz Ganderkesee eingefunden, um z.B. den einfachen Auf- und Abbau der Tragflächen zu erleben, damit der Taurus in einem Anhänger zum Wunschflugplatz transportiert werden kann.

Infos: https://www.pipistrel.si/plane/taurus/overview

Fazit des Tages: Am besten gleich bestellen!